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Blutvertrag in Ópusztaszer

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Bei einem Besuch im Nationalen Historischen Gedenkpark von Ópusztaszer können sich die Interessenten über die gesamte 1100-jährige Geschichte
der Ungarn im Karpatenbecken informieren.

Auf den Spuren von Anonymus Gesta Hungaroruma werden mit dieser Stätte die Sitzungen der landnehmenden Stammesführer verbunden, wo man auch Niederlassungsorte der Stämme festlegte und wo die 7 landnehmendenOpusztaszer_-_korkep ungarischen Stammesführer durch einen Blutvertrag Arpád zum Stammesfürsten wählten. Zeugen dieser Zeiten sind das nomadische Dorf und die Bogenschützen zu Pferde. Die Archäologen haben hier auch die Überreste eines der bedeutendsten kirchlichen Einrichtungen aus der Zeit der Arpaden freigelegt. Zu diesem Patrozinium gehörte auch der
Marktflecken Szer, der eine Station des Salzhandels an der Theiß war. Das Kloster selbst wurde Opfer der Tatarenverwüstungen und während der Türkenherrschaft wurde der Ort völlig vernichtet. Setzen wir unsere Reise in Raum und Zeit fort, stoßen wir im ethnographischen Freilichtmuseum auf bedeutende Werke der bäuerlichen Architektur der Südlichen Tiefebene wie die Schule, das Csongrader Fischerhaus, den Szegeder Bauernhof, die Mühle usw. In einigen Gebäuden wird auch das frühere Handwerk wieder zum Leben erweckt. Im gewaltigen Rundbau können wir das monumentale Rundbild von Feszty Árpád mit dem Titel „Die Landnahme der Ungarn” betrachten. Die im Gebäude befindlichen Dauerausstellungen zeigen archäologische Funde bzw. vermitteln einen Einblick in das turbulente Klein- und Großstadtleben um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

 

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